Ein Segen für die Natur

Bild: Günter Lang
Bild: Günter Lang

Wenn man heute durch die Felder spaziert, findet man überall Blühflächen, die sich in einer bunten Vielfalt präsentieren. Nicht nur Wanderer und Spaziergänger erfreut dies. Der Imkerverein Idsteiner Land, NABU und der Arbeitskreis ‚Blühendes Idstein‘ bedanken sich sehr bei den Landwirten in der näheren und weiteren Umgebung. Herr Schnell, Mitglied in allen drei Organisationen, weist darauf hin, dass diese Einsaaten keineswegs selbstverständlich sind, denn sie bedeuten Mindereinnahmen gegenüber dem Fruchtanbau, auch wenn die Landwirtschaft über das seit 2014 neu aufgelegte Programm HALM finanziell unterstützt wird. Jeder weiß, wie wertvoll die Bienen  für das ökologische Gleichgewicht sind. Das teilweise großflächige Angebot wird von ihnen aber auch von vielen anderen Insekten genutzt.

Während die einst geplanten Lerchenfenster zur Unterstützung besonders der Feldlerchen innerhalt der Einsaaten keinen durchschlagenden Erfolg zeigten, sind diese Blühflächen sehr erfolgreich für diese Bodenbrüter aber auch für die Schafstelzen. Für sie konnte in diesem Jahr ein Bruterfolg im Dasbacher Feld nachgewiesen werden. Wenn der Samen in diesen Blühflächen ausgereift ist, finden viele Körnerfressende Singvögel , wie z. B. der Stieglitz,  hier ihr Futter. Auf Grund der Tatsache, dass diese Flächen bis weit in den Herbst hinein in Ruhe gelassen werden, bieten sie großen Schutz vor Fressfeinden. So konnte in der Wetterau nachgewiesen werden,

dass in diesem Jahr auf Grund der vielen Blühflächen und blühenden Begleitstreifen die Zahl der Rebhühner dort signifikant angestiegen ist. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich! Die Landwirte, deren Einsatz schon immer dem Menschen dient, sei deswegen herzlich gedankt