Willkommen beim NABU Idstein

 Wir sind ca. 650 Vereinsmitglieder aus Idstein und Umgebung. Seit mehr als 70 Jahren kümmern wir uns um den Naturschutz in unserer Stadt und den umliegenden Dörfern. Besonders am Herzen liegen uns unsere Streuobstwiese, die Vernetzung von Biotopen, die Nistkastenpflege und die Organisation von Exkursionen durch unser Gebiet.

 

Wir freuen uns über ehrenamtliche Helfer, kluge Ideen und tatkräftige Unterstützung, egal ob regelmäßig oder punktuell. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns per E-Mail oder schauen Sie am besten gleich persönlich vorbei – selbst wenn Sie wenig Zeit haben, jeder Einsatz zählt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn man muss kein Biologe sein, um Sträucher zu schneiden oder Nistkästen aufzuhängen. Unsere Fachleute stehen Ihnen dafür mit Rat und Tat zur Seite. Auch Helfer für das Greifvogel-Monitoring, die Schwalbenzählung und die Feldlerchen-Kartierung sind willkommen.

 

Beim NABU aktiv zu sein lohnt sich: Sie erleben Natur, treffen andere Naturfreunde und engagieren sich für eine gute Sache. Pflegeeinsätze an der frischen Luft halten Sie in Bewegung und nutzen Ihrer Gesundheit. Beim NABU lernen Sie viel über Natur und Umwelt dazu. Unser Wissen geben wir in zahlreichen Kursen und Fortbildungen weiter.

 

2024 feiert der NABU Deutschland seinen 125. Geburtstag. Ein stolzes Alter und ein langer, erfolgreicher Weg, den unser Verband seit seiner Gründung durch die „Vogelmutter“ Lina Hähnle zurückgelegt hat. Mit dem Vogelschutz begann alles, und auch heute noch steht der Einsatz für unsere Vögel und ihre Lebensräume im Zentrum der NABU-Aktivitäten: vom Paradiesvogel zur Feldlerche. Doch schon längst hat sich das Spektrum unserer Herausforderungen erweitert: Wir engagieren uns für eine naturverträgliche Landwirtschaft, in der Insekten und Vögel eine Zukunft haben. Wir kümmern uns um den Schutz der Meere, streiten für eine umweltverträgliche Energiewende und entwickeln Konzepte zur Abfallvermeidung. Und wir mischen uns in die politischen Debatten ein, vor Ort, in Berlin und in Brüssel.

Wir freuen uns auf Sie

 

Beim NABU können Sie sich mit anderen Naturfreunden für die Natur vor Ihrer Haustür engagieren.

Helfen Sie mit: als Mitglied, als ehrenamtlicher Helfer in unserer NABU-Gruppe oder mit einer Spende!

 

Kontakt

 

NABU Idstein Ansprechpartner

Emailadresse: [email protected]

Infos und aktuelle Termine unter: "Jahresprogramm und Veranstaltungen"

 

Gruppentreffen

 

Datum: jeden 1. Montag im Monat

Ort: Hotel "Felsenkeller", Schulgasse, Idstein

Zeit: 19:30 - 21:30 Uhr

 

Während der Schulferien ist unser Vereinslokal geschlossen.

Bitte in unserem Jahresprogramm die Termine überprüfen.

 

Spendenkonto

 

NABU Idstein

Nassauische Sparkasse

IBAN DE34 5105 0015 0352 0084 86 BIC: NASSDE55XXX

 

NABU-Naturtelefon

 

Auch beim zentralen NABU-Naturtelefon gibt es deutschlandweit Antworten auf viele Fragen rund um die Themen Natur, Umwelt, Vogelschutz und vieles mehr: 030-284984-6000 (Mo-Fr 9-16 Uhr)

 

 

Wildvögel in Not - was tun?

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Wildtierauffang- und Pflegestationen im Regierungsbezirk Darmstadt
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Vortrag "Greifvögel - Faszinierende Jäger der Lüfte"

Am Montag, den 03. August, um 19:30 Uhr lädt der NABU Idstein zu einem spannenden Vortrag in den Felsenkeller, Schulgasse 1, Idstein ein. Unter dem Titel „Greifvögel - Faszinierende Jäger der Lüfte“ gibt Falkner Christian Wick vom Falkenhof am Feldberg faszinierende Einblicke in die Welt der majestätischen Tiere. Als erfahrener Falkner betreibt er nicht nur klassische Falknerei, sondern engagiert sich auch in einer Auffangstation für verletzte und hilfsbedürftige Greifvögel.

Die Besucher erwartet zunächst ein informativer Überblick über verschiedene heimische Greifvogelarten. Dabei werden deren typische Merkmale, ihre beeindruckenden Jagdtechniken sowie ihre Lebensweise und Anpassungen an unterschiedliche Lebensräume verständlich erläutert.

Anschließend geht der Referent auf die zunehmenden Gefahren und Bedrohungen für Greifvögel ein – von Lebensraumverlust über Umweltgifte bis hin zu menschlichen Eingriffen – und zeigt auf, welche Bedeutung aktiver Naturschutz heute hat.

Im weiteren Verlauf des Vortrags stehen die Haltung und Pflege dieser besonderen Tiere sowie ihre aufwendige Betreuung in menschlicher Obhut im Mittelpunkt. Darüber hinaus berichtet Wick anschaulich über die Auswilderung genesener Vögel und die Herausforderungen, die mit einer erfolgreichen Rückführung in die Natur verbunden sind.

Die Veranstaltung ist kostenlos, richtet sich an alle Naturinteressierten. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Vortrag "Vogel des Jahres 2026"                         am 01.06.2026

Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026

Ein kleiner Feldbewohner mit großer Botschaft

Mit dem Rebhuhn rückt ein stark gefährdeter Agrarvogel ins Rampenlicht – und das aus gutem Grund: Sein Lebensraum sind Äcker und landwirtschaftlich genutzte Flächen, wo in den frühen Morgen- und späten Abendstunden die raue Stimme der Hähne erklingt. Doch das Rebhuhn wird immer seltener. 

Das Rebhuhn, Vogel des Jahres 2026 - Foto: Hermann Hirsch

Das Rebhuhn, Vogel des Jahres 2026 - Foto: Hermann Hirsch

Das Rebhuhn übernimmt ab Januar 2026 das Amt des aktuellen Jahresvogels, dem Hausrotschwanz. Mit 81.855 Stimmen (44,5 Prozent) ergatterte der Hühnervogel den Pokal, dahinter, mit deutlichem Abstand auf Platz zwei: die Amsel mit 49.011 Stimmen (26,6 Prozent). Die beiden nachtaktiven Jägerinnen landeten auf Platz drei und vier: die Waldohreule mit 23.352 Stimmen (12,7 Prozent) und die Schleiereule mit 21.556 Stimmen (11,7 Prozent). Für den Zwergtaucher stimmten lediglich 8.270 Teilnehmende (4,5 Prozent). Die fünf Vögel standen vom 2. September bis 9. Oktober 2025 öffentlich zur Wahl, jeder der Kandidaten brachte seine eigene Forderung zum Naturschutz mit.  

 

Der Name ist Programm – beim Rebhuhn hört man, was Sache ist

Ob in heutiger Schreibweise oder als „Rep- oder Repphuhn“ in älteren Quellen: Der deutsche Name wie auch die wissenschaftliche Bezeichnung Perdix perdix gehen direkt auf den markanten Revierruf des Männchens zurück: Mit seinem rauen, schnarrenden Ruf macht das Rebhuhn in den frühen Morgen- und späten Abendstunden deutlich, wem das Feld gehört – und liefert damit gleich selbst die Erklärung für seinen Namen.

Beginn 19:30 Uhr im Hotel "Felsenkeller", Schulgasse 1 in Idstein.

Referent :Martin Schnell

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