Willkommen beim NABU Idstein

 

Wir sind ca. 700 Aktive aus Idstein. Seit mehr als 60 Jahren kümmern wir uns um den Naturschutz in unserer Stadt.

Besonders am Herzen liegen uns unsere neu angepflanzte Streuobstwiese, die Erfassung unserer Brutvögel im "Ornithologischen Jahresbericht",  die Vernetzung von Biotopen,  die Nistkastenpflege und die Organisation von Exkursionen durch unser Gebiet. 

 

Wir freuen uns über ehrenamtliche Helfer, kluge Ideen und tatkräftige Unterstützung, egal ob regelmäßig oder punktuell. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns per E-Mail oder schauen Sie am besten gleich persönlich vorbei – selbst wenn Sie wenig Zeit haben, jeder Einsatz zählt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn man muss kein Biologe sein, um Sträucher zu schneiden oder Nistkästen aufzuhängen. Unsere Fachleute stehen Ihnen dafür mit Rat und Tat zur Seite. Auch Helfer für das Greifvogel-Monitoring, die Schwalbenzählung und die Feldlerchen-Kartierung sind willkommen.

Beim NABU aktiv zu sein lohnt sich: Sie erleben Natur, treffen andere Naturfreunde und engagieren sich für eine gute Sache.

Pflegeeinsätze an der frischen Luft halten Sie in Bewegung und nutzen Ihrer Gesundheit. Beim NABU lernen Sie viel über Natur und Umwelt dazu. Unser Wissen geben wir in zahlreichen Kursen und Fortbildungen weiter. 

Wir freuen uns auf Sie

 

Beim NABU können Sie sich mit anderen Naturfreunden für die Natur vor Ihrer Haustür engagieren. Helfen Sie mit: als Mitglied, als ehrenamtlicher Helfer in unserer NABU-Gruppe oder mit einer Spende!

 

Kontakt

 

NABU Idstein Ansprechpartner Hans-Joachim Becker
emailadresse: NABU-idstein@gmx.de Infos und aktuelle Termine unter: "Jahresprogramm und Veranstaltungen"

 

Gruppentreffen

 

Datum: jeden 1. Montag im Monat Ort: Hotel "Felsenkeller", Schulgasse, Idstein  Zeit: 19:45 - 21:30 Uhr - während der Schulferien ist unser Vereinslokal geschlossen. Bitte in unserem  Jahresprogramm (rechts) nachsehen. 

 

Spendenkonto

 

NABU Idstein
Nassauische Sparkasse
IBAN  DE34 5105 0015 0352 0084 86   BIC: NASSDE55XXX 

Hecken- und Feldholzinsel in Idstein-Ehrenbach

Lebensraum für Vögel, Insekten und andere kleine Tiere

Bilder: Stefan Gärth

Am Samstag, den 18.11.2017 hat die NABU-Ortsgruppe Idstein gemeinsam mit dem Ortbeirat des Ortsteiles Ehrenbach und engagierter Bürgerinnen und Bürger eine Feldhecke entlang eines Feldweges oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses gepflanzt. Auf der Grundlage des Wege- und Gewässerplans aus der Flurbereinigung hat Frau Schiller-Wegener von der Verwaltung der Stadt Idstein die Pflanzaktion initiiert und gemeinsam mit Vertretern der NABU-Ortsgruppe Idstein geplant. Die Kosten für das Pflanzenmaterial und den Verbissschutz teilen sich die Stadt Idstein und die NABU-Ortsgruppe Idstein.

 

Die gemeinsame Pflanzaktion soll zur Entwicklung und Erhaltung von natürlichen Biotopstrukturen in der Feldflur als Lebensräume für wildlebende Tiere beitragen. Mit der Pflanzung von 136 heimischen, standortgemäßen Pflanzen wird eine artenreiche Feldhecke initiiert, die wildlebenden Tieren Unterschlupf, Nistmöglichkeiten und Nahrung bietet. Die Entwicklung einer reichblühenden Wildkräuterflur im Umfeld der Feldhecke soll der Insektenfauna dienen. Die Hecke unterstützt auch die Landwirtschaft , indem sie das Kleinklima begünstigt, Windschutz bietet und der Bodenerosion entgegenwirkt.

 

Das ideale Herbstwetter hat die gute Stimmung der 19 „kleinen und großen“ Helfer bei den gemeinsamen Pflanzarbeiten sehr beflügelt. „Die Pflanzarbeit hat uns allen sehr viel Spaß gemacht“, betonten der Ortsvorsteher, Edwin Wolf, und die Vertreter des NABU-Idstein, Karlheinz Bernhardt und Hans-Joachim Becker, während dem abschließenden Imbis in geselliger Runde. Alle Beteiligten sind bestrebt, weitere Maßnahmen zur Entwicklung von Natur und Landschaft gemeinsam durchzuführen. Denn gemeinsame Aktionen engagierter Bürgerinnen und Bürger für den Naturschutz bieten am ehesten die Gewähr, dass die Projekte, hier z. B. die Feldhecke, nachhaltig erhalten und gepflegt werden.

Vogelzug im Taunus

Vortrag von Martin Schnell am 04. Dezember 2017

Bild: Martin Schnell
Bild: Martin Schnell

 

 

Für viele Vogelfreunde ist der Kranichzug im Herbst sicher ein in Highlight im Vogeljahr. In großen Trupps ziehen die imposanten Vögel laut rufend zu ihren Rastgebieten im Südwesten Europas. Doch nicht nur die Kraniche ziehen im Herbst über uns hinweg, sondern auch viele Singvogelarten verlassen uns und suchen ihre Winterquartiere im Süden Europas oder in Afrika auf.

Der Vortrag von Martin Schnell zum Thema Vogelzug im Taunus, beschäftigt sich in erster Linie mit diesen kleineren Arten, die oftmals eher unauffällig über unsere Köpfe hinweg fliegen. Dabei wird sowohl aufgezeigt welches Artenspektrum im Taunus auftritt und wie der Vogelzug in unterschiedlichen Bereichen ausgeprägt ist.

 

Montag, 04. Dezember 2017 im Hotel Felsenkeller in Idstein. Beginn 19:45 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.

Pilzexkursion mit dem Pilzsachverständigen Bernhard Broschart am 25. September 2017

Wohnen im Grünen – von Hecken, Blühflächen und einem Insektenhotel

der NABU Idstein informierte am  10. September 2017 bei der Veranstaltung „Apfelwein unterm Hexenturm“

Da staunte so mancher Vogel bestimmt nicht schlecht, als er im Frühjahr aus dem Süden zurückkehrte und eine der Hecke im Idsteiner Land beziehen wollte: Viele Hecken waren einfach verschwunden oder kaum mehr als solche zu erkennen. Der NABU Idstein meint: „Heckenschnitt in Idstein – SO NICHT“, und klärte am 10. September ab 11:00 Uhr anlässlich der alljährlichen Veranstaltung „Apfelwein unterm Hexenturm“ in der Schulgasse vor dem Hotel Felsenkeller zum Thema auf.

 

Zusammen mit dem Imkerverein Idsteiner Land und dem Arbeitskreis Blühendes Idstein, stellte der NABU klar, dass eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten eine Landschaft mit vielfältigen Strukturen wie Hecken, Streuobstbeständen und Blühflächen braucht. Die Naturschützer sind sich einig: „Gemeinsam lässt sich mehr erreichen für die Region. Letzten Endes hängt alles zusammen: die Bienen und Insekten brauchen Blühflächen um Nektar zu finden und die Vögel brauchen Insekten um sich zu ernähren. Unterschlupf finden sie alle in naturnahen Strukturen wie Hecken.“

 

 

Bilder: Familie Passarge

Bilder: Peter Schützel